Summercamp 2011 in Arcegno

Ein weiteres Mal ist das Sommerlager der reformierten Kirche Oftringen ein toller Erfolg gewesen. Unter der Leitung von David Bhend verbrachten rund 40 Jugendliche eine spannende und abwechslungsreiche Woche in Arcegno TI.

 

Eine aufgestellte Gruppe von Jugendlichen und jungen Leitern startete am Samstag 9. Juli 2011 in ein weiteres Sommerlager der reformierten Kirche Oftringen. Nach umfänglicher Begrüssung, chaotischer Ladung der Busse und einer reibungslosen Reise traf die Truppe gegen Abend im sonnigen Arcegno TI ein.

 

Die Lagerwoche stand ganz unter dem Motto Chill Out, was man mit „Entspannen“ oder „Runterfahren“ übersetzen kann. In einer Zeit, wo sich jeder selbst am wichtigsten ist und der Termin- und Leistungsdruck so hoch steigt, dass Burnouts keine Seltenheit mehr sind, wurde den Jugendlichen gezeigt, dass sie ihr Leben nicht nur diesem Trend anpassen müssen. Die zentrale Botschaft des Lagers an die Teenager bestand darin, dass sie sich in ihrem Alltag Zeit für sich und Gott schaffen sollten, fernab von Facebook, Games, Computer und Fernsehen.

 

Jeden Morgen fand das Plenum mit Musik und Inputs statt, welche die Jugendlichen zum Nachdenken über sich selbst, ihre Mitmenschen und Gott bewegen sollten. Mit Themen wie „Wer bin ich“, „Voll süchtig“ oder „Gechillte Liebe“ wurden zentrale und wichtige Themen besprochen. In den Kleingruppen wurden diese Aspekte vertieft und das persönliche Gespräch mit den Teilnehmern gesucht. Die Jugendlichen waren sehr interessiert und es entstand eine angenehme und dynamische Atmosphäre.

Natürlich durfte auch die Bewegung nicht fehlen und somit fand morgens auch der Sport seinen Anteil. Im Fussball, Hockey oder an der Olympiade konnten die Jugendlichen ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Am Nachmittag kam das Chill Out dann vollends zum Zuge. In der Badi oder auch in Luino sowie Locarno konnten sich die jungen Leute entspannen und die Zeit mit Spielen, Baden oder auch Shoppen verbringen.

 

Die Stimmung im Lager war einmalig. Dazu trug auch die gute Küche einen grossen Anteil bei. Trotz beschränkten Platzbedingungen übertraf sich das Küchenteam immer wieder selbst und unterbreitete den Teilnehmern jeden Tag ein köstliches Morgen-, Mittag- und Abendessen.

Zu den Höhepunkten des Lagers gehörten einerseits die gemeinsamen Zeiten in der Badi, die guten und offenen Gespräche aber auch die Gebetsabende, welche oft von den Jugendlichen gewünscht wurden.

 

Nicht nur einmal kam die Anregung, man könnte doch das Lager um eine Woche verlängern und das will schon etwas heissen. Mit einem Lächeln blicken wir auf die gemeinsame Zeit zurück und freuen uns jetzt schon auf das nächste Jahr.

 

Melanie Wullschleger